Bayernliga-Team weiter in der Erfolgsspur

Angelika Rasch haderte mit ihrem Spiel in die Vollen, kam aber aufgrund ihres guten Abräumspiels noch auf solide 391 Holz und verlor kaum Boden auf die Karlstädterin Sabine Reiss (395). Kristin Michaelis profitierte mit 409 Holz von der Auswechslung auf Seiten der Gastgeberinnen. Annette Ludwig und Kerstin Reiss erzielten gemeinsam nur schwache 355 Holz. Im zweiten Durchgang hatte Melanie Hoffmann schon wesentlich mehr Mühe und musste mit 405 Holz prompt einige Holz an die spielstarke Annette Vierling (436) abgeben. Marile Kastl (410) machte einen ersten Schritt aus ihrem kleinen Formtief und holte gegen Brigitte Tautorat (398) einige weitere Holz heraus. Im letzten Durchgang erzwangen Eva Kastl und Claudia Anger dann schon früh die Entscheidung. Den herausragenden 476 Holz von Claudia Anger, dabei 176 Holz und 1 Fehler im Abräumspiel, und den guten 431 Holz von Eva Kastl waren die Gastgeberinnen Kerstin Hörmann (425) und Melanie Götzelmann (427) nicht mehr gewachsen. Mit diesem Erfolg und nun 10:4 Punkten liegen die Rot-Weißen in der Bayernliga weiter in Lauerstellung hinter dem Spitzentrio SKC Victoria Bamberg II. (12:2), Dreiflüsse Passau I. (12:2) und Germanen München (10:4). Am Sonntag kommt es dann zum mit Spannung erwarteten Spitzenspiel gegen Tabellenführer Bamberg. Die Rot-Weißen laden alle Freunde des Kegelsports recht herzlich dazu ein, diesem keglerischen Leckerbissen um 13.00 Uhr in der Kegelhalle am Stadtwald beizuwohnen. Über zahlreiche und lautstarke Unterstützung würde man sich in dieser spannenden Phase der Meisterschaft sehr freuen.

In der Partie zwischen dem Regionalliga-Team der Rot-Weißen und Vollkugel München I. fehlten nur wenige Holz zum Auswärtserfolg (2478:2472). Auch weiterhin bleibt die fehlende mannschaftliche Geschlossenheit die Achillesferse der Isarstädterinnen. Im ersten Durchgang verloren Melitta Bähr (360) und Rosi Schranner (372) viele Holz an die eigentlich wenig spielstarken Gastgeberinnen Haubrich (393) und Specht (412). Im zweiten Durchgang aber kämpften sich Gusti Pichlmeier (452) und Marianne Gebel (443) mit hervorragenden Leistungen wieder an die Gastgeber aus der Landeshauptstadt heran (Bartl 448 und Eisele 393). Im entscheidenden Durchgang konnte Silvia Rasch mit 413 Holz ihr starke Trainingsleistung nicht bestätigen, setzte sich gegen die Münchnerin Freitag (385) aber doch recht deutlich durch. Andrea Bauer erspielte gute 432 Holz, konnte ihrer Kontrahentin Ulakovic (447) aber nicht ganz folgen. Damit ging die Partie recht unglücklich verloren, zumal die Rot-Weißen das wesentlich bessere Abräumergebnis auf ihren Seiten hatten. Mit 6:8 Punkten liegen die Moosburger Damen nun auf dem neunten Rang der Regionalliga. Am Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellendritten Waldfrieden Hebertshausen I. möchte man dann wieder für ein ausgeglichenes Punktekonto sorgen.

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