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ermöglicht großartigen Kegelsport in allen Teildisziplinen.
Gut motiviert fuhr man ins Hotel um die unbekannten Bahnarten zu trainieren, die gesehen Zahlen liesen ja anmuten das gutes Spielen auch möglich ist.
Es stellte sich schnell heraus das Bohle ohne Kenntnisse eine wahnsinnig schwer zu spielende Disziplin für "Classic" Kegler sein kann.
Es war teilweise unmöglich ohne genaue Kenntnisse die richtige Gasse zu treffen.
Nach 2 h lief es einigermassen pausabel ab trotz noch "vieler Fehlgassen" von Thorsten Seehofer und Markus Zacker die Spieler Sven Müller und Robert Fischer hatten Ihr Spiel im Griff.
Der Modus im Dreibahnenspiel ist etwas kompliziert aber an den Spielscheinen (Die noch folgen) doch nachzuvollziehen.
Wem es zu kompliziert wird der möge den folgenden Absatz überspringen, aber wir wissen ja von 120 Wurf Classic Punktesystem das maches einfach nicht nachzuvollziehen ist.
Es wird also in der Reihenfolge Bohle, Schere, Classic gestartet wobei man jeweils 4 Bahnen a 10 er Wurfserien spielt.
Es wird ählich wie beim Golfspiel mit einer Vorgabe gestartet diese lautet:
Bohle 70 Kegel je 10 Wurf
Schere 60 Kegel je 10 Wurf
Classic 50 Kegel je 10 Wurf
Spielt man Beispielsweise eine 71 bei den 10 Bohle Würfen wird dies mit plus 1 gewertet während eine 49 er Serie bei Classic mit minus 1 zu buche steht. 720 Kegel würden also eine plus minus 0 bedeutet und so genau die Vorgabe treffen. In die Wertung kommt am Schluss selbstverständlich nur die Kegelanzahl. Die Gasse muss in den Wurfserien je nach Wettbewerb abwechselnd in die linke oder rechte plaziert werden.
Nachdem man sich den Modus erklären lies startet also Thorsten Seehofer im Einzel zu seiner 1.Deutschen Meisterschaftsteilnahme.
Nachdem von den 5 Probe/Eingewöhnungswürfen der 1 gleich eine 9 in der falschen Gasse bedeutet und auch die nächsten 4 Würfe
falsch liefen kam schon leichte Panik auf. Auch die Anfangswürfe landeten in den falschen Gassen was einen Nullwurf bedeutete
Das erschreckende Ergebnis nach 10 Würfen und 1 Bahn war 12 Kegel und eine Minus 58 (Ziel nicht vergessen 70)
Die rechten Gassen klappten etwas besser so das das Teilergebnis in Bohle erschreckende 153 (Sollziel 280 ) lautete.
Was möglich ist in dieser Disziplin sah man bei den Profis der Bohle Disziplin eine Serie unter 70 (wieder 10 Wurf) hatte erschreckenden Seltenheitswert so das dort Serien bis 84 aufleuchtete was auf die Dicken Kegel in Classic schon seltenzu sehen ist aber sämtliche Bahnen in Braunschweig hatten noch die Dünnen Kegel die immer mehr aussterben und auch einen deutlich schlechten Fall mitsich bringen. So kann man bei den Topleuten wie Titelverteidiger Andre Franke (Berlin) der auf den Nebenbahnen spielte schon an die 300 Kegel rechnen.
Weiter gings also zur Schere Disziplin (Schnitt Soll 60) Hier liefen Serien von 52,57,53,55 immerhin nur eine Minus von 23 zu (Soll ist 240). Vielleicht noch kurz zur Erklärung das die Werte plus Minus nur dazu dienen um anzuzeigen wie die Spieler gerade über 720 liegen um es den Zuschauern zu erleichtern das Spiel nachzuverfolgen. Aber auch hier liefern die Topleute Reihenweise ihre 300 er Serien ab die ein Plus von ca 80 bedeuten. Dennoch ist hier mit etwas mehr Training gut mitzuhalten.
Nun gings weiter zur Königsdisziplin wo man sich einen 6er Schnitt vorgenommen hatte. Leider stellte sich heraus das dies auf "sehr alten ASPHALT Bahnen" mit dem dünnen Kegel sehr schwer sein kann. So waren die ersten 2 Serien 52 und 49...
Das man als Classicspieler dann aber doch was drauf haben kann zeigte sich mit einer Klasse Bahn3 mit 68 (mit 3 Neuern am Stück) und einer Schlussbahn mit 56 was dann 225 und PLUS 25 bei Classic bedeutet.
Dennoch lautet das Gesamtergebnis nur 595 der 19. Plazierte im Herrenwettbewerb hatte 767. Auf den späteren Sieger war sogar ein Rückstand von 277 Kegel zu verzeichnen, er erspielte fabelhafte 872 Holz . Wohlgemerkt auf 120 Schub Volle und die alten Kegel, also einen Schnitt von 7,26.
Beim Abendtraining im Hotel Kegelcenter hatte man das Glück die Funktionäre der Bahnart Bohle zu treffen und sich von Hei.ke Stabel in die Geheimnisse der Bahnart Bohle einführen zu lassen. DANKE HEIKE !!!!!!
Oder vom Schiedsrichterwart Klaus P. Niebuhr nach einigen "spendierten" Ründchen so einige tolle Geschichten und Ansichten zu
hören bekommt ! Auch Dir nochmals DANKE KLAUS !
Schere wurde nebenbei auch verbessert... (Zwar nicht laut Lehrbuch aber Hey "It works")
Das "bayerische Geheimnis lautet: rechte Gasse/linke Auflage Kugel drehen nach rechts bzw linke Gasse/rechte Auflage drehen nach links....
Auch gab es im Anschluss einen Interessanten gemütlichen Abend mit wirklich tollen Funktionären der Bahnart Bohle, man hat eben als Normal Kegler selten die Gelegenheit die Ansichten der anderen Bahnarten zu hören, da es ja im DKB wirklich ein 3 geteiltes Interessengebiet gibt.
Am nächsten Tag wurde also Thorsten Seehofer um 9 Uhr vom Team motiviert da er ja bereits Erfahrung hatte.
Die Erwartungen wurden etwas gesenkt so das man mit 600 Holz pro Mann lieber tiefstapelte.
Thorsten legte gut durchtrainiert und motivier gleich mit einer 71 er Serie (rechts) los und lag sogar plus die linke Gasse blieb nicht so stark so das hier 59 und 52 (leider mit Fehlgasse und daher Nullwurf) aber noch eine 68 (rechts) bedeutete ein Minus von nur 30 und 250 Kegel.
Nach Eingewöhnungsproblemen auf Schere kamen nach 57 tolle 65,63 (mit ausgerutscher Kugel/Nullwurf in die Rinne) und noch 68
so das sich das Minus auf 17 reduzierte (Kegel 253).
Nach dem am Vortag doch mal die 68 er Serie auf Asphalt gelang hatte man hoffen können das vielleicht noch was drin gewesen wäre. Leider war er doch ziemlich platt von den vielen Würfen am Vortag und hatte doch mehr Konditionsprobleme als vermutet..
Die Serien (übrigens Asphalt ohne Gassenzwang) führten ihn mit 58,53,54,56 sogar ins Plus 4 und damit auf 724 Kegel was den SKC Rot Weiß Moosburg sogar überraschend auf Platz 11 von 12 brachte. Der Sport Classic Kollege aus Baden Würtemberg von der Spvgg Feuerbach hatte eine 723 gespielt. Anzumerken ist natürlich das die Jungs ebenfalls nie Bohle und Schere gespielt hatten.
Die Damen vom KSV Viernheim (Classic Baden Würtemberg) die teilnahmen waren übrigens auch Chancenlos mit Ergebnissen von 690 bis 752.
Die anderen Landesverbände lagen aber bereits jetzt weit weit vorne so das man auf Platz 10 schon 43 Holz zurücklag (768)
Als Starter Nr 2 kam Markus Zacker zum Einsatz, er hatte ja auch noch große Probleme die Linke Gasse zu finden.
Er legte abermit einer Linken Serie von 64 und 68 stark vor lies 55 (leider 1 Fehlgasse) und 63 folgen und hatte Respektable -32 und damit 248 Holz. Hinzuzufügen ist für ihn die enorme Verringerung des Tempos da man bei Bohle eine Kugelgeschwindigkeit von ca 25 spielen muss und bei uns Classic "Bolzern" teilweise die 40 erreicht wird...
So gings zur Schere hier hatte er aber leider enorme Eingewöhnungsprobleme und traf nur 1 von 10 Gassen so das hier mit 04 und Minus 54 (Gesamt -88) bereits alle Hoffung auf Platz 11 begraben musste da bei den Würtembergern nicht mit solchen Fehlern zu rechnen war. Die spielten noch Serien von 712, 697, und 769 mit Ihrem Bohlespezialist so das man auch so keinerlei Chancen gehabt hätte.
Markus gab aber nicht auf und spielte eine 56,56,59,48 (219 mit plus 19 ) auf Classic und kam auf 664.
Als Spieler Nr 3 ging "Sveni" die Gasse Müller an den Start für den SKC ROT Weiß Moosburg
Auch er verlor bei Bohle mit Serien von zwei mal 56 links 58 rechts und guten 65 mit insgesamt 235 und Minus 45 deutlich.
Auch kleinere Eingewöhnungsprobleme bei Schere führten zu 55 Kegel am Start dann hatte er die Gasse gefunden und legte eine 65 nach und zauberte eine 70 auf die 3 Bahn. Am Ende 59 bedeueten 249 und nur noch Minus 36.
Die Heimatdisziplin Classic brachten ihn Serien von 52,52,58 auf 700 er Kurs leider führten 3 Mittanwürfe (da Stier wie wir Bayern ihn nennen) zu 48 und 210 zum Schluss. Das Gesamtergebnis lautete also 694.
Danke nochmals an Sven der den verletzten Robert Rische Rischmüller kurzfristig ersetzt hat und wir so zu 3 hätten spielen müssen
was einen mehr als schlechten Eindruck hinterlassen hätte das man für eine solche Meisterschaft nichtmal die komplette Mannschaft stellen kann hier in Bayern.
Also DANKE,THANKS MERCI CERI SVEN
So hatte man noch den "Allroundspieler" (Spielte am Vorabend hammerharte 195 beim Bowling) der Truppe mit seinen 46 Jahren Robert der Fischer..
Er hatte wie alle zuvor seine Anfangsprobleme in Bohle und Serien von 51,53,46 liesen das schlimmste vermuten er spielte aber noch eine 70 am Ende so das das Zählwerk minus 60 anzeigte (Bedeutet 220 Kegel)
Auch ihm konnte man ansehen das er doch ganz froh war die schwere Bohle Disziplin überstanden zu haben und auf die leichteren für uns Classic Spieler Schere und Classic zu wechseln
Das selbe leider wieder bei der nächsten Disziplin mit 57 und 58 ehe er mit 74 (wow Respekt war die beste Einzelserie eines Moosburgers) und 64 auf Minus 47 und 253 insgesamt kam.
Classicserien von 49,52,57,56 und 214 Holz brachten 687 auf den Totalisator
Robert war unser Fahrer und hat uns 7h hin und 8h back quer durch Feld und Waldwege kutschiert und daher auch dir DANKE fürs
fahren und dabeisein.
Das Moosburger Gesamtergebnis von 2769 lag leider deutlich hinter den Germanen aus München zurück die in den vergangen Jahren an die 3000 anklopften. So wäre durchaus Platz 11 möglich gewesen. Die Germanen dürfen dann 2010 in Wolfsburg wieder ihr Glück versuchen ehe Moosburg wohl 2011 in Berlin wieder an der Reihe ist.
Der Siegerscore im Team lag übrigens bei 3364 (VBS BERLIN, 841,836,854,834) Schnitt von 7,008 pro Wurf knapp vor Brandenburg 3355 Holz...
Jedenfalls werden zumindest die 4 Teilnehmenden Moosburg (und sicher auch andere Sportkameraden die das lesen) anerkennen müssen das sich die Kegelwelt nicht alleine um Classic dreht und auch andere Diszipline nicht ohne Übung, Geschick und "der Idee Talent" zu erlernen sind. Mit etwas Übung und öfteren Teilnahmen sind noch einig Lücken zu schliesen und die 3000 für uns Bayern nicht unerreichbar.
Vielleicht schafft es RWM 2010 Leute für die restlichen Diszipline zu werben und so die entstandene Verbundenheit zum Bohleverband aufrechtzuerhalten und sogar 2011 eventuell den Vereinsausflug damit zu koppeln und mehr Diszipline zu besetzen,
Ich werde jedenfalls am Ball bleiben... äh an der Kugel !
Es hat uns Spielern einen Riesenspass gemacht, wer nicht dabei war ist selber Schuld oder hatte eben wirklich keine Zeit
Gruß
Sven Thorsten, Markus und Robert 12. "stolzer" DEUTSCHER DREIBAHNEN MEISTER In der Herren Mannschaft
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